Buchtipps
Lesetipps
- von Sarah Reul , 07.03.2023
Gabrielle Zevin hat mit "Morgen, morgen und wieder Morgen" einen der besten Romane des Frühjahrs geschrieben
Diese in den 90er Jahren beginnende Geschichte spannt einen weiten Bogen bis in die Gegenwart - es dreht sich um Gaming, Popkultur und vor allem eines - Freundschaft. Das herausragende Storytelling und die Kreativität der Autorin machen dieses Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.
Mich hat dieses Buch begeistert, wie es lange kein Roman mehr geschafft hat - seine Eigenwilligkeit, seine Leichtigkeit und tiefe Menschlichkeit. Auch, wenn ihr bisher vielleicht nicht viel mit Gaming am Hut hattet - diese Story solltet ihr euch nicht entgehen lassen! - 02.03.2023
Vom ersten Kuss bis zur ersten Million: Geldfragen zählen zu den häufigsten Konfliktherden in Beziehungen. Ob erstes Date, Zusammenziehen, Ehe und Kinder oder Trennung und Tod - Geld spielt in jeder Beziehung eine Rolle. Mit gezieltem Vermögensaufbau und strukturierter Finanzplanung wollen die Beziehungsinvestoren Marielle und Mike dem entgegenwirken. Dafür zeigen sie die Grundlagen:
Von Kommunikationshilfen über Geld und Lebensplanung bis hin zu konkreten Geldverwaltungs- und Anlagestrategien bieten sie in diesem Buch alles, was Mann und Frau dazu brauchen. Sie beleuchten die typischen Meilensteine einer Beziehung aus finanzieller Sicht und geben praktische Tipps, wie Geldgespräche einfacher werden und gemeinsamer Vermögensaufbau auf Augenhöhe gelingt. ... Weiterlesen » Wie wir mit unseren Kindern in Beziehung bleiben - Stürmische Zeiten gemeinsam meistern.
Was tun, wenn Kinder nicht mehr mitmachen? Wenn es nicht einmal mehr heftige Auseinandersetzungen gibt, weil sie sich vollständig entziehen und man das Gefühl hat, sie überhaupt nicht mehr erreichen zu können? ... Weiterlesen »- von Tanja Berlinghof , 17.02.2023
Der mitreißende Bestseller aus Norwegen um ein unbekanntes Stück deutscher Geschichte
Juni entdeckt im Haus ihrer verstorbenen Großeltern auf einer norwegischen Insel ein Foto ihrer Großmutter mit einem unbekannten deutschen Soldaten. Die Fragen, die sich ihr stellen, bleiben aber unbeantwortet, denn sowohl ihre Mutter als auch beide Großeltern sind bereits verstorben. Also begibt sie sich auf der Suche nach der Wahrheit nach Berlin und in die kleine Stadt Demmin, deren grausame Nachkriegsgeschichte drei Generationen geprägt haben und erst nach der Wende im Osten öffentlich gemacht wurde.
Vor kurzem bin ich auf ein schönes Zitat von Mascha Kaleko gestossen: "Wie es mir geht, ist leichter geseufzt als gesagt". Stimmt, aber Schweigen kann auch schmerzhafter sein als die Wahrheit. Das zeigt der Roman mit aller Deutlichkeit. - von Freiheitsplatz-Team , 09.02.2023
Briefe der Hoffnung in verhärteten Zeiten
Diversität ist im Deutschland des Jahres 2022 keineswegs eine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder hart erkämpft werden. Was uns in unserer multikulturellen Gesellschaft trennt, das wissen wir längst, wie und von wem es kultiviert und reproduziert wird auch. Dabei werden die Debatten hitziger geführt, die Gräben tiefer, und eine verbindende Kommunikation immer schwieriger. Deutsch. Was soll das eigentlich sein? Wer ist das, dieses 'Wir'? In 22 Briefen loten die Beitragenden dieses Bandes aus, was Menschen eigentlich miteinander verbindet. ... Weiterlesen » - von Elena-Kristin Esly , 25.01.2023
Vier Generationen erzählen über Ländergrenzen hinweg die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Und das auf nur knapp 170 Seiten!
Jacob, Henriette, Vicco und Hedda erfahren, jede/r für sich, wie fragil ihre Lebensentwürfe vor dem Hintergrund der Geschichte sind und dass das Zusammenspiel aus Freiheit und Anpassung, Zufall und freiem Willen stets in Bewegung ist.
- von Elena-Kristin Esly , 25.01.2023
Vermutlich kennen wir sie alle – Sorgen, die uns nachts nicht schlafen lassen und immer wieder eine Schleife drehen. Gedanken, die einem das Leben vermiesen, die wir aber einfach nicht los werden.
Genau so geht es auch Frank Berzbach. Als er wieder einmal des Nachts von quälenden negativen Gedankenspiralen wach gehalten wurde, begann er diese aufzuschreiben. Durch das Aufschreiben, so Berzbach, konnte er Abstand von ihnen nehmen. In seinem Buch „Königswege zum Unglück“ versammelt er nun eine Reihe von diesen finsteren Gedanken, die ungefragt kommen und unerwünscht bleiben. Uns was haben wir davon? Zumindest nicht noch einen weiteren Ratgeber mit kalenderspruchreifen Lebensweisheiten, sondern vielleicht einfach einen Anstoß dafür, die eigenen gedanklichen Dämonen kommen, sie dann aber auch wieder ziehen zu lassen. ... Weiterlesen » - von Elena-Kristin Esly , 14.01.2023
Geschichten einer Introvertierten
Ein perfekter Tag ist für Debbie, wenn es draußen regnet und sie mit einer Tasse Tee und einem Buch auf dem Sofa liegen kann. Natürlich fragt sie sich, ob etwas mit ihr nicht stimmt. Aber sie ist eben einfach glücklich mit sich selbst. Und mit Jason, der sie so akzeptiert, wie sie ist. Auch ohne viele Worte. Was soll daran verkehrt sein?
Quiet Girl erzählt in warmherzigen Dialogen und mit ausdrucksstarken Bildern eine einfühlsame Geschichte für alle, die einfach mal die Welt um sie herum ein bisschen leiser drehen wollen.
- von Jutta Wilke , 13.01.2023
Geld ist nicht alles? Aber Geld ist ziemlich viel: Macht, Status, Lebensgrundlage. Und Grund für ziemlich viele Gefühle: Scham, Neid, Eifersucht.
Als eine, die trotz zahlreicher Buchveröffentlichungen und trotz Zweitberuf immer zu wenig Geld hat und davon nie genug, war ich unglaublich neugierig auf dieses Buch. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn es um das Thema Geld geht, sind wir es selten. Ehrlich. Wenn ich aus meinem Kinderroman "Das Karlgeheimnis" in Schulen lese, sind Kinder oft erstaunt, dass sich die Mutter meines kleinen Protagonisten Emil eine Klassenfahrt nicht leisten kann. Doch, das gibt es. Nur sprechen wir nicht darüber. Mareice Kaiser wünscht sich mehr Offenheit im Umgang mit Geld. ... Weiterlesen » - 10.01.2023
Das Thema antirassistische Bildungsarbeit brennt allenthalben unter den Nägeln. Hier kommt ein neuer Ratgeber für Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen, Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen sowie Pädagogen und Pädagoginnen in der Jugendarbeit.
Wer gegen Rassismus ist, ist antirassistisch - oder? Nicht ganz! Es geht vielmehr um die aktive Dekonstruktion rassistischer Strukturen. Auch Schule und Unterricht sind strukturell rassistisch geprägt. ... Weiterlesen »