Die Zeit der Ruhelosen (gebundenes Buch)

Die Zeit der Ruhelosen

Bibliographische Informationen
ISBN/EAN: 9783550081750
Language: Deutsch
Seiten: 504 S.
Fomat (h/b/t): 4.3 x 22 x 14.7 cm
Bindung: gebundenes Buch

Beschreibung

Furios erzählt Karine Tuil von Menschen, die getrieben sind von dem Wunsch nach Anerkennung, Geld und Macht - und beinah tragisch daran scheitern. Ein grandioses Gesellschaftspanorama unserer Zeit, aus der Feder einer der wichtigsten französischen Autorinnen der Gegenwart, nominiert für den Prix Goncourt. Der Aufstieg des brillanten Managers François Vély scheint unaufhaltsam. Bis seine Exfrau sich aus dem Fenster stürzt, als sie erfährt, dass er wieder heiraten will. Der Tragödie folgt die Entdeckung, dass seine neue Lebensgefährtin in eine Affäre mit einem Offizier verstrickt ist, der völlig traumatisiert aus Afghanistan heimkehrt. Außerdem wird Vély ein Mediencoup zum Verhängnis, man bezichtigt ihn des Rassismus und Sexismus. Als er persönlich und beruflich am Ende ist, ergreift ausgerechnet der Politiker Osman Diboula Partei für ihn - dabei ist Diboula bekannt als Wortführer gegen eine weiße gesellschaftliche Elite. Wenige Wochen später kommt es im Irak zu einer Begegnung aller Beteiligten, die für Vély fatale Konsequenzen hat.

Autorenportrait

Karine Tuil, geboren 1972, Juristin und Autorin mehrerer gefeierter Bücher, darunter der Roman "Die Gierigen". Zuletzt erschien ihr vielbeachteter Roman "Die Zeit der Ruhelosen", der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Karine Tuil lebt mit ihrer Familie in Paris.

Schlagzeile

"Genau das ist mein neuer Roman: Ein Protest gegen diese Welt, in der jede Bewegung vom Ende der Unschuld zu künden scheint." Karine Tuil
  • Es herrscht Krieg in Karine Tuils Roman. Wortwörtlich und im übertragenen Sinn: „Die Zeit der Ruhelosen“ erzählt von Gewalt – in Afghanistan, in der französischen Gesellschaft und in der intimen Paarbeziehung. - Die einstige Grande Nation ist tief gespalten, eine verkrustete Klassengesellschaft, in der jeder seine Ellenbogen einsetzen muss, um nicht unterzugehen. Und in der keiner seiner ... Weiterlesen »